Regenbogenbrücke

 

Regenbogenbrücke

 

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so sehr geliebt haben.

So rennen und spielen sie den ganzen Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß !

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen !!
Und wenn Du und Dein Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn ganz fest.
 
Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines über alles
geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens
und ihr werdet nie wieder getrennt sein .........

Autor unbekannt

 

Kreuzlinie

 

Am 15.05.2008 mußten wir nach kurzer schwerer Krankheit von unserer lieben Fleur Abschied nehmen.

Liebes du fehlst uns so!!!!

schwarze Neufundländer Hündin       schwarze Neufundländer Hündin

 

grüne Kreuzlinie

Am 31.01.2011 schlief Djerba ganz ruhig in meinen Armen ein. Zum Glück hat sie uns die schwere Entscheidung abgenommen. Wir wissen ja das man sich immer wieder von einem geliebten Familienmitglied trennen muß, aber es tut immer so verdammt weh!

Djerba

 

Leb wohl Liebes!

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute von Hunden, die nur mit dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen küssten sie ihn einfach.

Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer “Welpen-Fabrik” geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.

Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten. "Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Es war warm und dunkel und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zu letzt, als er dann an den Hinterfüßen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er und stießen ihn zur Seite.

Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt seinen Körper, so konnte er trinken. “Aaaahhh -. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen war. "Ich erinnere mich genau daran " sagte er erfreut. "Zu dumm, dass ich erwachsen werden und hinaus in die Kälte und Nässe musste um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt ein Hund zu sein." dachte er traurig.

Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Als die anderen fertig getrunken hatten wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, dass er auch noch was abbekommen hatte. Die Zitzen waren immer schon leer wenn er an der Reihe war. Es war sogar schon so schlimm dass er kaum noch aufstehen konnte.

Er war so klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und gab ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen.

Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen aus der Gebärmutter zu folgen. Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.

Er dachte wieder an seine neuen Freunde, die so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm waren und Gott nun fragten, ob er wieder zurück dürfte.

Gott sagte : "Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist". So wurde er für einige Stunden ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel) von den Menschen versorgt, sie gaben ihm seine Milcheinheiten und die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder. Sie nahmen ihn aus dem Nest um bei ihm zu schlafen, er wurde liebkost und geküsst und hörte jeden Herzschlag, der fest und lieb klang.

Dann kam Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns zur Regenbogenbrücke zurück zu kommen?" "Ja antwortete er", mit ein bisschen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.

Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte. "Danke Gott," sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR und nun werde auch ich an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, dass ich ihn auch liebe.

Verfasser unbekannt

 

 

kreuz mit Händen animiert

 

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